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Funde aus dem Sungri-Berg in Tokchon

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Bei Funden aus dem Sungri-Berg in Tokchon handelt es sich um die Funde aus einer Höhle am südöstlichen Fusse des Sungri-Berges in der Stadt Tokchon, Bezirk Süd-Pyongan, DVRK. Sie wurden Anfang der 1970er Jahre entdeckt. Der Eingang der Höhle ist 7,5 m hoch und 7 m breit. In der Höhle wurden hauptsächlich die fossilen Menschen- und Tierknochen ausfindig gemacht. Nach der Analyse gab es hier drei Schichten aus unterschiedlichen Zeiten. Die unterste Schicht ist aus der Mittleren Altsteinzeit und die mittlere aus der Jüngeren Altsteinzeit. Die oberste Schicht ist eine Kieselschicht, die durch die Verwitterung von Kalksteinen entstand.

Kim Song Il, Forscher im Institut für Archäologie bei der Akademie der Gesellschaftswissenschaften, sagt: "Besonders bemerkenswert bei diesen Funden sind die Knochen von Früh- und Neumenschen, die fossilen Menschenknochen aus der Mittleren und der Jüngeren Altsteinzeit, die in der untersten und der mittleren Schicht entdeckt wurden. In der untersten Schicht wurden zwei menschliche Zahn- und Schulterknochen ausfindig gemacht. Diese fossilen Knochen des Frühmenschen wird als `Tokchon-Mensch´ bezeichnet. Aus der mittleren Schicht wurden ein Unterkieferknochen des Menschen, der fossile Knochen eines Neumenschen ausgegraben, der `Sungrisan-Mensch´ heißt. Diese fossilen Knochen vom Früh- und dem Neumenschen wurden zum ersten Mal in Korea entdeckt."

Die fossilen Zahn- und Schulterknochen zeigen die Merkmale, die nur dem Frühmenschen eigen sind. Der Unterkieferknochen, der fossile Knochen eines Neumenschen, hatte die Merkmale, die nur bei den Koreanern der Gegenwart zu sehen sind. Am Eingang der Höhle gab es eine Sedimentschicht der Gegenwart, die sich im Vergleich mit den oben genannten Schichten in den geologischen Zeiten unterschied. Dort wurde eine Kulturschicht aus der Bronzezeit entdeckt. In dieser Kulturschicht wurden zwei Hausgrundstücke, ein Grab und weitere Reste ausfindig gemacht. Die systematische Entdeckung der fossilen Knochen vom Früh- und dem Neumenschen in der Höhle auf dem Sungri-Berg in Tokchon zeugt, daß sich der Urmensch, der die Funden von Komunmoru aus der Älteren Altsteinzeit hinterlassen hatte, zum Frühmenschen aus der Mittleren Altsteinzeit und zum Neumenschen aus der Jüngeren Altsteinzeit entwickelte. Die Funde aus dem Sungri-Berg in Tokchon sind von besonderer Bedeutung für die Erklärung des Ursprungs der Koreaner und die Forschung in der Geschichte der Evolution und Entwicklung der Menschheit und der Urgesellschaft.

Stimme Koreas, Juni 2014

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