Jinpari-Grab Nr. 1 (Ryongsanri-Grab Nr. 9) - Nordkorea-Information

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Jinpari-Grab Nr. 1 (Ryongsanri-Grab Nr. 9)

Aktuelles aus der DVR Korea > Aus der Geschichte Koreas > Koguryo-Zeit (277 v. Chr. - 668 n. Chr.)

Das Jinpari-Grab Nr. 1 (heute als Ryonsanri-Grab Nr. 9 genannt) befindet sich im Stadtbezirk Ryokpho in Pyongyang und gehört zu Gräbern der Koguryo-Zeit (zweite Hälfte des 6. Jahrhunderts).

Als ein Ein-Kammer-Grab mit einer Freske über vier Götter ist der Grabhügel großartig. Er ist etwa 30 m lang und 7 m hoch.

Das Grab hat einen Innengang und -kammer. Der Innengang ist 3,5 m lang und 1,5 m breit.

Die Wand und Decke des Innenkammers sind grau geputzt und darauf mit Fresken versehen. An den beiden, östlichen und westlichen Wänden des Innengangs sind gemalt die Wachen, Kraftmenschen, jeweils mit dem Doppelspitzen-Speer in der Hand.

An den vier Wänden des Innenkammers sieht man vier Götter – Chongryong
(der Blaue Drache), Baekho (der Weiße Tiger), Hyonmu (der Rote Phönix) und Jujak (der Schwarze Krieger) – über den Wolken und Konfetti, die mit Farben gemalt wurden, und an der Decke die Sonnen-, Mond-, Wolken-, Lotosblumen- und Muster von verschiedenen Ranken.

Zu beachten ist in der Freske vor allem, dass der Innenkammer mit schönen Bildern wie Konfetti, Kiefer, gefärbten Wolken und Vögeln prächtig geschmückt ist, womit man wünschte, den Toten zur idealen Welt, die mit hunderten Blumen und deren Düften voll gefüllt ist, zu führen.

Bemerkenswert ist auch, dass alle Bilder ein Gefühl gibt, als wären sie lebendig, was den mutigen Geist der tapferen und unternehmungsfreudigen Menschen von Koguryo widerspiegelt.

Unter den Wandgemälden ist besonders der Kieferbaum ausgezeichnet. Daraus kann man die damals hoch entwickelten Malkunst Koguryos gut ersehen.

Das Jinpari-Grab Nr. 1 gilt als ein wertvolles Kulturerbe der koreanischen Nation, das den Umschwung der Grabwandgemälden Koguryos und den Entwicklungsstand der Malerei, besonders den Ursprung der alten koreanischen Malerei zeigt.

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