Kim Jong Hui (1786–1856) - Nordkorea-Information

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Kim Jong Hui (1786–1856)

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Der Positivist Kim Jong Hui

Kim Jong Hui (1786–1856) war ein namhafter Positiist und vorzüglicher Kalligraf wegen seiner hervorragenden Schreibkunst in der ersten Hälfte des 19. Jahrhunderts.

In einer adligen Familie von Kyongju, Bezirk Nord-Kyongsang, wurde er geboren. Seine außergewöhnliche Klugheit, über die er schon von Kind auf verfügt hatte, setzte die Menschen in Erstaunen.

Im Jahr 1809 bestand er das Staatsexamen und bekleidete hohe Ämter wie Taesasong (Leiter von Songgyungwan, der höchsten Bildungsanstalt in der Zeit des koreanischen Feudalstaates) und Pyongjochamphan (stellvertretender Landesverteidigungsminister). Schon in seinem dritten Lebensjahrzehnt war er auch im Ausland weit bekannt.

Mit der Forschung nach der Wissenschaft lehrte er die Nachwachsenden und studierte damals tiefgründig die Geschichte, Astronomie, Landeskunde und Musik.

Er trug dazu bei, bei uns die Epigrafie als ein Bestandteil der Historik zu machen.

Er untersuchte und erforschte umfassend landesweit verbreitete Materialien über Epigrafie und fasste das Buch „Katalog über die Haedong-Steinmonumente“ zusammen.

Er war erster Wissenschaftler, der dafür sorgte, dass in Korea die Archäologie ausgekeimt ist.

Er betrachtete die Substanzen, die als Schaffenswerke eines „Donnerschlag-Ungeheurs“ überliefert wurden, als von den Menschen in der alten Zeit gebrauchte steinerne Äxte und Pfeilspitze. Er hielt alle Überlieferungen über Josan (ein vom Mensch geschaffener Berg) für die Erzählung über die Gräber von Königen oder Adligen und schrieb den „Bericht über Mausoleen von Jinhung, König von Silla“

Ferner war Kim Jong Hui damals dein berühmter Kunsttheoretiker und Maler. Von Kindheit an bemühte er sich leidenschaftlich um die Anfertigung der kalligrafischen Begabung, indem er die Schreibstile der bekannten Menschen studierte und sich dafür ununterbrochen anstrengte, sich daraus ein vorzügliches zu Eigen zu machen. Auf der Grundlage der von selbst studierten Kalligrafie fertigte er immer künstlerische Schreibstile an. Schließlich schuf er seinen eigenen Schreibstil namens „Chusache“ und wurde so als berühmter Kalligraf des Ostens bekannt.

Über seine Anstrengungen dafür, als Kalligraf weit bekannt zu werden, gestand er, dass er „lebenslang Dutzende Tuschschüsseln und über 1 000 Pinseln abgenutzt hat“. Auf der Grundlage seiner Erfahrungen aus dem Schaffen der kalligrafischen Werke und seiner tiefgründigen Forschung nach bestandenen kalligrafischen Werken hinterließ er in „Wandang-Sammlungen“ (Wandang ist sein Spitzname) grundlegende Theorie über die Kalligrafie und hervorragende Materialien über kalligrafische Technik.

Er war als geschickter Tuschmaler bekannt. Seine hervorragenden Kunstwerke wie „Die Landschaft“ und „Pavillon am See“ werden bisher überliefert.

Die damaligen Menschen hießen ihn als Meister in dreierlei Hinsicht (der in Poesie, Schriften und Malerei bewanderte Mensch).

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