Der Chinesisch-Japanische Krieg (1894-1895) - Nordkorea-Information

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Der Chinesisch-Japanische Krieg (1894-1895)

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Der Chinesisch-Japanische Krieg

Ende des 19. Jahrhunderts entfaltete sich der Kampf der imperialistischen Großmächte um Korea noch erbitterter. Da erhob sich das koreanische Volk gegen die imperialistische Aggression und die feudale Gewaltherrschaft: 1894 brach unter Führung Jong Pong Juns ein groß angelegter Bauernkrieg aus.

Als sich der Bauernaufstand auf viele Gebiete rasch ausdehnte, bat die koreanische Feudalregierung die chinesische Qing-Dynastie darum, Truppen zu entsenden. Die japanischen Imperialisten, die die Vorbereitung auf einen Krieg gegen China beschleunigt hatten, um die Monopolherrschaft über Korea zu erlangen, betrachteten die Entsendung von chinesischen Truppen nach Korea als eine Chance und setzten unter dem Vorwand des „Schutzes“ ihrer Ansässigen ein großes Aggressionsheer in Korea ein. Dann griffen sie am 25. Juli 1894 die chinesische Armme überraschend an und entfesselten somit den Krieg gegen China.

China erlitt in der Umgebung Pyongyangs, am Koreanischen Westmeer, im chinesischen Liaodong, Liaoxi und Shandong im Kampf gegen die japansichen Truppen Niederlage auf Niederlage. Der Chinesisch-Japansiche Krieg endete im April 1895 mit dem „Frieden von Shimonoseki“.

Damit verdrängte Japa die chinesischen Kräfte aus Korea und nahm die herrschende Stellung ein.

Auch der Bauernaufstand wurde durch weitere Angriffe der japanischen Armee niedergeschlagen.

Naenara, 2013-03-04

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