Falschgeldaffäre im Verlag Jongphan (Mai 1946) - Nordkorea-Information

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Falschgeldaffäre im Verlag Jongphan (Mai 1946)

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Die „Falschgeldaffäre im Verlag Jongphan“ ist ein intrigantes Theaterspiel des US-Imperialismus, um einen Vorwand für die Aberkennung der Kommunistischen Partei und Unterdrückung der demokratischen Kräfte in Südkorea zu suchen.

Der US-Imperialismus, der vor dem nach der Befreiung des Landes (15. August 1945) von Tag zu Tag verstärkenden revolutionären Vorrücken der demokratischen Kräfte Angst bekam, versuchte einerseits durch Spione die Kommunistischen Partei (KP) Südkoreas zu isolieren und zu schwächen und inszenierte andererseits im Mai 1946 ein Theaterspiel, dass die KP im Verlag Jongphan Banknoten verfälscht hatte. (Damals gab dieser Verlag die „Haebang Ilbo“, das Organ der KP Südkoreas, heraus.)

Der US-Imperialismus nutzte diese Affäre als einen Vorwand, um das Ansehen der KP Südkoreas herabzusetzen, sie abzuerkennen und die Unterdrückung der südkoreanischen demokratischen Kräfte zu verstärken, indem er die KP mit der Schuld des wirtschaftlichen Bankrotts und Wirrwarrs in Südkorea, die infolge seiner kolonialen Unterjochungspolitik entstanden, belastete. Nach dem bereits erarbeiteten hinterhältigen Plan ließ er der KP die Schuld „Verfälschung der Banknoten“ zuschieben, das Hauptquartier der KP überfallen, den Verlag Jongphan schließen und zwangsweise die Herausgabe der „Haebang Ilbo“ einstellen.

Er nahm auch viele Kommunisten und Einwohner fest, stellte sie vor Gericht und unterdrückte grausam die Tätigkeiten der demokratischen Parteien und gesellschaftlichen Organisationen.

Trotz der Proteste und Verurteilung der demokratischen Kräfte in Südkorea und des gesamten koreanischen Volkes nahmen der US-Imperialismus und seine Lakaien über 30 Male „Gerichtsverhandlungen“ auf und verübten schließlich Gräueltat, die festgenommenen Kommunisten zur Höchststrafe zu verurteilen.

Naenara, April 2014

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