Kim Ok Kyun (1851–1894) - Nordkorea-Information

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Kim Ok Kyun (1851–1894)

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Kim Ok Kyun

Kim Ok Kyun (1851–1894) sympathisierte von Jugend an mit der Idee der Aufklärung und entschloss sich dazu, das feudale System zu reformieren und das Land zu einem modernen zu entwickeln.

Er trat als ein führender Kaehwapha-Vertreter auf, bildete eine geheime Organisation „Chungui (Loyalität)-Verein“ und schloss darin Gleichgesinnte aus verschiedenen Kreisen und Schichten wie z. B. Beamte, Soldaten, Händler, Hofdamen, Haremswächter und Hofadel zusammen.

Um für die Durchführung der Reform nötige Talente auszubilden, schickte er Jugendliche ins Ausland, damit sie dort moderne Politik, Wirtschaft, Kultur und Militärwesen studierten.

Er beeinflusste den König und gewann ihn als einen zeitweiligen Sympathisanten. Zugleich bildete er eine neue Armee aus und installierte u. a. Post-, Straßenbau-, Polizei- und Presseamt sowie gründete die Zeitung „Hansong Sunbo“. Auf diese Weise trieb er soziale und politische Reformen voran.

Die Sugupha-Vertreter behinderten aktiv die Tätigkeiten der Kaehwapha-Gruppe und zettelten sogar Mordanschlag auf die führenden Kaehwapha-Vertreter wie Kim Ok Kyun an.

Unter diesen Bedingungen führte Kim Ok Kyun, dem der Weg zur friedlichen Reform versperrt wurde, den Kapsin-Staatsstreich durch.

Nach dem Scheitern des Staatsstreichs emigrierte er mit einem Teil der Kaehwapha-Gruppe nach Japan, wurde aber von der japanischen Regierung verfolgt, sodass er im Februar 1894 nach Shanghai, China, umsiedeln musste. Gleich danach wurde er von einem Meuchelmörder ermordet, den die koreanischen Feudalherrscher entsendeten.


Naenara, Aprl 2017

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