Im Herzen des Präsidenten Kim Il Sung lag immer das Volk - Nordkorea-Information

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Im Herzen des Präsidenten Kim Il Sung lag immer das Volk

Aufzeichnung von Jon Ha Chol im Stadtbezirk Jung der Stadt Pyongyang:

"Lange Zeit war ich beim Präsidenten Kim Il Sung tätig. Ich erinnere mich auch heute voller Rührung an sein Leben.
Zu seinen Lebzeiten sagte er immer, dass er in der Zeit des antijapanischen bewaffneten Kampfes immer mit den Soldaten aus dem selben Topf gegessen und zusammen mit ihnen geschlafen, in der Zeit des vaterländischen Befreiungskrieges genau wie die Bevölkerung Kolbenhirse gegessen und gekämpft habe und auch heute genau wie in der Vergangenheit lebe. So fühle er sich wohl. Eigentlich tat unser Volk voller Aufrichtigkeit alles, sodass Kim Il Sung wenigstens in seinen letzten Lebensjahren sorgenlos leben kann, und wünschte ihm vom ganzen Herzen sein Wohlergehen. Aber er lebte wie die einfachen Arbeiter und Bauern bescheiden und dachte immer an das Volk.
Im Mai Juche 81
(1992) machte sich Kim Il Sung auf den Weg zur Vor-Ort-Anleitung in der Stadt Kaesong.  Kim Il Sung sagte, dass wir wegen der gespannten Tagesordnung morgen früh starten sollen. So verließen wir in aller Frühe Pyongyang. Um 7 Uhr erreichten die Autos eine Stelle, die von Kaesong etwa 10 km entfernt war. Da sagte Kim Il Sung, dass wir hier frühstücken und dann weiter fahren sollen.  Ich geriet einfach in Verlegenheit. Ich hatte eigentlich vor, in Kaesong zu frühstücken.



Kim Il Sung sagte mir, dass ich mir um das Essen keine Sorge machen solle. Er habe gestern abends das Essen in Einwegverpackung vorbereiten lassen, und eine davon genügt für jeden. Er wollte der Bevölkerung in der Stadt Kaesong keine Umstände bereiten und auch die Zeit sparen.  Einmal habe ich dem Präsidenten gesagt, dass der damalige Teppich in seinem Büro vor 17 Jahren hergestellt worden sei und deswegen durch einen neuen ersetzt werden solle.  Das sei ein Unsinn, und dafür gebe es nicht so viel Geld, tadelte mich Kim Il Sung damals und fuhr fort, wenn er das Geld für Teppich hätte, würde er anstatt dessen unser Volk mit Pfeffer versorgen. Er mache sich immer darum Sorgen, weil in Korea der Pfeffer nicht angebaut wird. So konnten wir den Boden des Büros des Präsidenten Kim Il Sung nicht mit neuem Teppich belegen.

Hier ist noch eine Geschichte. Einmal brachten wir Zierhühner, um Kim Il Sung wenigstens kurze Rastzeit zu bereiten. Das waren die Hühner mit federigen Füßen. An den Fersen sind die Federn mit verschiedenen Farben zu sehen. So sahen sie recht niedlich und süß aus. Beim Spaziergang im Garten sah Kim Il Sung diese Hühner und fragte mich, woher diese Hühner seien und wie viele Eier diese in einem Jahr legen. Als er es hörte, dass diese Hühner etwa 80 Eier legen, sagte Kim Il Sung, die Hühner sollen viele Eier legen, solche schönen Hühner brauche man nicht. Selbst wenn die Hühner nicht gut aussehen, würde er jeden Tag hierher kommen, wenn diese viele Eier legen. Es wäre schön, wenn ein Huhn im Jahr etwa 400 Eier lege, und so könne man die Bevölkerung mit mehr Eiern versorgen,
sagte Kim Il Sung. Er dachte immer an das Volk.



Wenn er von vielen Ländern der Welt kostbare Geschenke bekam, ließ er all diese als Schatz des Volkes im Museum der Völkerfreundschaft bewahren. Und wenn er von Funktionären Tonika bekam, schenkte er alles dem Volk. Fürwahr war Kim Il Sung ein großer Revolutionär, ein großer Mann und ein Vorbild für einen großen Staatsführer des Volkes, der zeitlebens bescheiden lebte und für das Glück des Volkes sein Ganzes einsetzte."

Stimme Koreas, Mai 2014

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