Fußgängerbrücke - Nordkorea-Information

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Fußgängerbrücke

Es war an einem Apriltag Juche 61 (1972).

Am Frühmorgen war der Präsident Kim Il Sung auf dem Weg zur Vor-Ort-Anleitung.

Damals fuhr sein Auto an einer Fabrik vorbei.

Weil es die Stoßzeit war, nahm der Verkehr der Arbeiter zu. In diesem Augenblick fuhr ein Zug mit lautem Pfiff nach der Straßenkreuzung.

Auf dem Fußgängerüberweg waren alle Arbeiter stehen geblieben.

Beim Anblick dieser Szene ließ Kim Il Sung das Auto stoppen und rief die Funktionäre zu sich. Dann sagte er, dass sein Herz schwer ist, weil die Arbeiter so die Schienen überqueren. Er wies darauf hin, einen richtigen Fußgängerweg zu bauen, damit ihnen nichts abgeht.

Nach der mehrere Tage lang dauerten Vor-Ort-Anleitung rief Kim Il Sung einen Funktionär zu sich und fragte ihn danach, wie der Bahnüberweg geplant wurde.

Dieser Funktionär sagte ihm, dass es geplant sei, dort einen Fußgängertunnel zu bauen. Dann zeigte er dementsprechende technische Zeichnung, die er mitgebracht hatte.

Kim Il Sung beobachtete diese Zeichnung und war mit dem sich verfinsternden Gesicht in tiefem Gedenken versunken.

Im Nu klopfte das Herz des Funktionärs heftig. Darüber war kein Wort gefallen, aber es war sicher, dass dieser Plan verneint wurde.

Beim Anblick dieses Funktionärs, der einen Blick nur auf den Plan warf, sagte Kim Il Sung herzlich, es wäre besser, über die Köpfe der Arbeiter nicht den Zug fahren zu lassen, sondern eine Brücke ohne Beanstandungen zu bauen, damit die Arbeiter über den Zug überqueren.

So wurde der Plan für den Bau des Fußgängertunnels mit der Projektierung für die Errichtung einer Brücke gewechselt. Als Ergebnis wurde auf dem Bahnüberweg eine elegante und benutzbare Brücke gebaut. Von da an entstand eine neue Landschaft in der Stoßzeit, dass der Zug unter die Brücke mit lautem Pfiff die Arbeiter beglückwünschte und sie auf der Brücke dem Zug die Hand schüttelten.


Naenara, Okt. 2014

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