Taekyon, eine koreanisch-orthodoxe Kampfkunst - Nordkorea-Information

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Taekyon, eine koreanisch-orthodoxe Kampfkunst

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Pyongyang – Entstehungsort der gerechten nationalen Kampfkunst

Taekyon, eine koreanisch-orthodoxe Kampfkunst, entstand in Pyongyang. Pyongyang ist also der Entstehungsort von Taekyon, und Teakyon entwickelte sich hier als Zentrum und galt als ein Erbe, das die Geschichte der Kampfkunst, die kulturelle Tradition und den Patriotismus der koreanischen Nation verkörpert.

Die Kampfkunst Kojosons (Alt-Korea) wurde von Koguryo fortgesetzt und entwickelt. Unter den anderen Kampfkünsten Koguryos wie z. B. Bogenschießen, Reiten, Schwertkampf, Kwonbop (Hand-Kampf), Steinwurf usw. war Kwonbop ganz berühmt.

Koguryo-Kwonbop war eine Kampfkunst, in der Hand-, Fußschlag und Kopfstoß wichtig sind.

In Koguryo kamen die Krieger des ganzen Landes jährlich im Frühling auf dem Raknang-Hügel zusammen, um am Jagdspeil teilzunehmen. Der mutiger Mann, der Wild am meisten fing, wurde hochgeschätzt und zum Heerführer berufen.

Seit Mitte der Zeit des letzten koreanischen Feudalstaates nannte man es koreansches Kwonbop. Später entwickelte sich dies speziell zum Taekkyon, in dem Fuß und Bein große Rolle spielen. Taekkyon lenkte mit einem Namen „Pyongyang-Nalparam(Windstoß)“ das Augenmerk der Menschen auf sich.

Diese Bezeichnung ist auch ein Sammelname Taekkyons, das durch das in Kojoson und Koguryo entstandene Kwonbop in der Zeit des letzten koreansichen Feudalstaates forgesetzt und entwickelt wurde. Das Wort „Pyongyang-Nalparam“ stammte aus den wie der Wind schnellen jungen Menschen, die in Pyongyang, wo viele Nachkommenen der die Kampfkunst anerkannten Einwohner Koguryos lebten, das traditionelle Kwonbop und das auf dessen Grundlage entwickelte Taekkyon gebrauchten.

Zur Stärke des „Pyongyang-Nalparam“ zählten Handstoß, Fußtritt und Kopfstoß. In der Übung waren Fußtritt und Sprung wichtig. „Charyok“ lenkte ein besonderes Augenmerk der Menschen auf sich. Charyok heiß im wahrsten Sinne, sich von der Natur Kraft zu leihen. Das war also eine Art von körperlicher Züchtigung.

Die japanischen Aggressoren versuchten früher mit dem Ziel, ihre Kolonialherrschaft über Korea zu verewigen, alle den Geist der koreanischen Nation zeigenden völlig zu zerstören. Sie gingen in ganz Korea herum, um ein Militärbuch des koreanischen Feudalstaates, „Muedobotongji“, in dem alle Bewegungen des Kwonbop zusammengefasst sind, zu berauben.

Aber von den den nationalen Geist im Herzen bewahrenden Einwohnern in Nordwestkorea, Pyongyang als Zentrum, wurde dieses Buch gerettet und trägt heute, im Großen Studienpalast des Volkes aufbewahrt, zur Forschung nach dem nationalen Kulturerbe und zur Entwicklung der Kampfkunst bei.

Quelle: Naenara.com.kp im Oktober 2013

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