Einen breiten Weg zur selbstständigen Vereinigung eröffnen - Nordkorea-Information

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Einen breiten Weg zur selbstständigen Vereinigung eröffnen

Einen breiten Weg zur selbstständigen Vereinigung eröffnen

    Es sind 70 Jahre vergangen, seit die koreanische Nation von äußeren Kräften gespalten wurde.
    Inzwischen ist die Welt weit fortgeschritten, und die Zeit hat sich viel verändert. Aber trotzdem hat die koreanische Nation noch nicht die Vereinigung erreicht und leidet unter der Spaltung. Das ist eine allen bekannte ärgerliche Sache, über die jedermann ungehalten ist.
    Die über Jahrhunderte hinweg fortdauernde Tragödie der nationalen Spaltung ist nun nicht mehr auszuhalten und zuzulassen.
    Im vergangenen Jahr hat die DVR Korea wichtige Vorschläge zur Verbesserung der Nord-Süd-Beziehungen und zur Vereinigung des Vaterlandes unterbreitet und um deren Verwirklichung aufrichtige Anstrengungen unternommen. Aber dies hat wegen der Störmanöver der inneren und äußeren Antivereinigungskräfte keine gebührenden Früchte gezeitigt, und im Gegenteil haben die innerkoreanischen Beziehungen weiterhin den Weg der Verschlimmerung beschritten.
    Es ist ein unverrückbarer Wille Kim Jong Uns, die Vereinigung des Vaterlandes, einen lebenslangen Wunsch Kim Il Sungs und Kim Jong Ils und den größten Wunsch der Nation, auf alle Fälle zu erreichen und ein würdevolles prosperierendes und vereinigtes starkes Land zu errichten, selbst wenn die Lage kompliziert ist und Hindernisse und Schwierigkeiten liegen mögen.
    Er stellte in seiner Neujahrsansprache drei Aufgaben dafür, in diesem Jahr, dem 70. Jahr nach der Befreiung Koreas, mit vereinter Kraft der ganzen Nation einen breiten Weg zur selbstständigen Vereinigung zu eröffnen.
    Erstens ist auf der koreanischen Halbinsel die Kriegsgefahr zu bannen und die Entspannung und eine friedliche Atmosphäre herbeizuführen.
    Die groß angelegten Kriegsmanöver, die zurzeit in Südkorea alljährlich ununterbrochen durchgeführt werden, sind die Hauptursache, die die Spannungen auf der koreanischen Halbinsel verschärft und über die koreanische Nation die Gefahr eines Nuklearkrieges heraufbeschwört. Es versteht doch sich von selbst, dass in solch einer scharfen Atmosphäre des Kriegsmanövers gegen die andere Seite weder vertrauensvolle Gespräche zustande kommen noch die innerkoreanischen Beziehungen fortschreiten können.
    Sich im Komplott mit aggressiven äußeren Kräften an die nuklearen Kriegsmanöver gegen die gleiche Nation zu klammem ist eine gefährliche Tat, die Unheil über sich selbst bringt.
    Die DVR Korea wird jeglicher Form der Provokationen und Kriegsmachenschaften, die die Souveränität und die Würde des Landes verletzen, entschlossen entgegentreten und sie bestrafen.
    Die südkoreanische Behörde muss mit allen Kriegsmachenschaften einschließlich der unbesonnenen Militärmanöver, die sie gemeinsam mit äußeren Kräften veranstaltet, aufhören und den Weg dazu einschlagen, die Spannungen auf der koreanischen Halbinsel zu mildem und eine friedliche Atmosphäre zu schaffen.
    Die USA, der Haupturheber, der die koreanische Nation in zwei Teile teilte und ihr 70 Jahre lang die Leiden der Spaltung zufügte, sollten sich nicht mehr an ihre anachronistische Anti-Korea-Politik und die unbesonnenen Aggressionsmachenschaften klammem und kühn eine Kehrtwendung in der Politik machen.
    Zweitens: Nord und Süd müssen davon Abstand nehmen, die eigene Ideologie und Gesellschaftsordnung zu verabsolutieren und die Systemkonfrontation zu verfolgen, und nach dem Ideal "Durch unsere Nation selbst" die große Einheit und den großen Zusammenschluss der Nation erreichen, um die Frage der Vereinigung des Vaterlandes gemäß den gemeinsamen Interessen der Nation reibungslos zu lösen.
    Wenn Nord und Süd jeweils der anderen Seite die eigene Ideologie und Gesellschaftsordnung aufzuzwingen suchen, lässt sich die Frage der Vereinigung zu keiner Zeit friedlich lösen und bringt es nichts anderes als Konfrontation und Krieg mit sich.
    Obwohl die DVR Korea ihre sozialistische Gesellschaftsordnung als die vorzüglichste hält, oktroyiert sie weder Südkorea sie auf noch hat das getan.
    Die südkoreanische Behörde sollte die "Vereinigung der Gesellschaftsordnungen", die Misstrauen und Konflikte zwischen Nord und Süd schürt, nicht mehr verfolgen und damit aufhören, das System der anderen Seite zu verunglimpfen und bei anderen um ein Komplott gegen die gleiche Nation zu ersuchen.
    Nord und Süd haben, wie bereits vereinbart, die Frage der Vereinigung ungeachtet der Unterschiede in Ideologie und Gesellschaftsordnung gemäß den gemeinsamen Interessen der Nation zu lösen.
    Drittens: Durch die Intensivierung von Dialogen und Verhandlungen wie auch Austausch und Kontakt sind die zerrissenen nationalen Bande und Blutader wieder zu verbinden und in den Nord-Süd-Beziehungen eine große Wende und große Umwälzung herbeizuführen.
    Es ist ein einmütiger Wunsch der ganzen koreanischen Nation, dass Nord und Süd nicht gegeneinander kämpfen, sondern mit vereinter Kraft einen neuen Weg zur Vereinigung einleiten. Die beiden Seiten sollten nicht mehr mit sinnlosen Wortgefechten und unbedeutenden Sachen Zeit und Energie verschwenden, sondern die Geschichte der Nord-Süd-Beziehungen neu aufschreiben.
    Es würde nichts Undurchführbares geben, wenn die koreanische Nation den Willen und die Kraft vereint. Nord und Süd haben bereits auf dem Weg zur Vereinigung die Vereinigungschartas und das große Vereinigungsprogramm wie z. B. die Gemeinsame Erklärung vom 4. Juli, die historische Gemeinsame Erklärung vom 15. Juni und die Deklaration vom 4. Oktober geschaffen und dadurch den Willen und Geist der koreanischen Nation zur Vereinigung vor aller Welt veranschaulicht.
    Kim Jong Un äußerte: Wenn die südkoreanische Behörde wirklich durch Gespräche die Nord-Süd-Beziehungen verbessern will, halten wir es für möglich, die unterbrochenen Kontakte auf hoher Ebene wieder aufzunehmen und Gespräche der jeweiligen Bereiche zu führen. Und je nachdem, dass entsprechendes Klima und Milieu geschaffen werden, gibt es keinen Grund, warum wir nicht die Verhandlung auf höchster Ebene führen können.
    Die ganze koreanische Nation, die seine Neujahrsansprache hörte, ist derzeit mit neuer Zuversicht und voller Vitalität sowie mit dem Entschluss erfüllt, sich zur gesamtnationalen Bewegung für die Erreichung der Vereinigung des Landes wie ein Mann zu erheben und dieses Jahr als das Jahr einer großen Wende zu krönen, in dem sie einen breiten Weg zur selbstständigen Vereinigung eröffnet.
    Wir erwarten von ganzem Herzen, dass in diesem Jahr, dem 70. Jahr seit der Spaltung der koreanischen Nation, ein Anlass zur Wende für die Vereinigung Koreas geschaffen wird.


Botschaft der DVR Korea, Berlin, Juni 2016


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