Der Afghanistan-Krieg - Nordkorea-Information

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Der Afghanistan-Krieg


Der Untergang des imperialistischen Herrschaftssystems ist eine Notwendigkeit der Geschichte

Ri Song Gun, Forscher des Forschungszentrums für internationale Fragen, veröffentlichte einen Beitrag mit dem Titel „Der Untergang des imperialistischen Herrschaftssystems ist eine Notwendigkeit der Geschichte“, der gekürzt folgenden Wortlaut hat.
  Der Afghanistan-Krieg, den die USA 2001 als Vorspiel des „Antiterrorkrieges“ und als ersten Krieg des 21. Jahrhunderts eingeleitet hatten, ging 20 Jahre später mit der übereilten Flucht der US-Truppen zu Ende. Damit brach er den neuen Rekord „des in der amerikanischen Geschichte längsten Krieges“. Er hat das einstige Ziel im Afghanistan, nämlich „Terrorbekämpfung“ und „Herstellung der Demokratie“, gar nicht erreicht und im Gegenteil nur elende Folgen mit sich gebracht wie Zunahme des Terrors, Ausweitung der Religionskonflikte, Flüchtlingswelle und Unstabilität der regionalen Lage.
  Die Zahl der terroristischen Organisationen vor Ort, die am Kriegsbeginn nur einstellig war, nahm auf 20 zu, 100 000 unschuldige Menschen kamen infolge der sinnlosen militärischen Operationen ums Leben, und es entstanden 10 Mio. Flüchtlinge. Die katastrophale Lage in Afghanistan zog die USA in einen endlosen Sumpf des Krieges und veranlasste sie zum „Notausbruch“, um den enormen Verbrauch der Ressourcen und die „Blutung“ der Wirtschaft zu verhindern.
  Mit dem Afghanistan-Fall zerbricht das virtuelle Bild der USA und spalten sich auch rapid die untergeordneten Bündnisbeziehungen der kapitalistischen Länder mit den USA als Anführer. Die Amerikaner ließen das Kabul-Regime, dem sie jahrzehntelang Schutz und Schirm gewährt hatten, ohne weiteres im Stich und ergriffen ohne Vereinbarung mit den NATO-Verbündeten, mit denen sie gemeinsam „Kampf ums Leben“ geführt hatten, die Flucht. Ihr egoistisches und verräterisches Verhalten vergrößerte das Misstrauen der Verbündeten und Anhängerstaaten zum Sicherheitsversprechen der USA und das Gefühl des Scheiterns.
  Das von den USA befürwortete kollektive Sicherheitssystem ist nur ein Mittel zur Verwirklichung ihrer Interessen, und der blinde Gehorsam gegenüber ihnen hat nur Schande und Untergang zur Folge; das ist eine ernste Lehre aus dem Afghanistan-Fall. Schließlich ist dieses Ereignis zu einem entscheidenden Punkt geworden, der den Selbstmord der nach dem 2. Weltkrieg von den USA ins Leben gerufenen Herrschaftsstruktur mit einem Pol und der überlebten internationalen Ordnung beschleunigt.
  Kein Land und keine Nation auf der Erde wünschen, unter Druck und Herrschaft von anderen zu leben. Eigene Kraft zu stärken und sich auf eigene Art und Weise zu entwickeln, ist das unantastbares Recht und gemeinsames Streben aller Länder und Nationen.
  Das amerikanische Herrschaftssystem unterdrückt die selbständige Entwicklung anderer Länder und Nationen und zwingt sie zu Wertanschauung und Ordnung made in USA. Es wird durch den Kampf der Völker aller Länder für die Verteidigung ihrer Kultur, Traditionen und Entwicklungsweise sowie durch das Auftreten neuer Großmächte weiter bedroht.
  Es ist ein Gesetz der Geschichtsentwicklung, dass der Imperialismus zugrunde geht und die Menschheit den Sozialismus anstrebt. Auch im 21. Jahrhundert nach dem 20. wird die Geschichte durch den Kampf der Volksmassen für Souveränität und Gerechtigkeit vorangetrieben.
  Der Untergang des imperialistischen Herrschaftssystems ist eine unwiderrufliche Notwendigkeit der Geschichte.

Deutsche Redaktion von „Stimme Koreas“
2021-Sept-17

Collapse of imperialist domination system doomed to ruin

Ri Song Gun, researcher of the Institute of International Affairs, made public an article under the title "The collapse of the imperialist domination system is the inevitability of history".
 The article said.
 The Afghan war started by the United States in 2001 as a prelude to the "war on terror" and the first war in the 21st century came to a close with a hasty rout of the US forces after 20 years of time. The war with a new record of the "longest war in the US history" resulted in the miserable aftereffect alone such as the increase of terrorist acts, the expansion of religious conflicts, the great commotion of refugees and the instability of the regional situation, far from hitting the goal of "extermination of terror" and  "establishment of democracy" in Afghanistan.
 The terrorist organizations, once remained several in the early days of the war, increased to more than 20 and over 100,000 innocent civilians were killed and 10 million refugees produced by the reckless military operations. The catastrophic reality in Afghanistan plunged the United States deep into the bottomless swamp of war and, eventually, forced the United States to take emergency flight in a bid to prevent the colossal consumption of its resources and "bleeding" of the economy.
 As the alleged strength of the United States has been broken to pieces with the Afghan situation as a momentum, the relations of alliance of the capitalist countries subordinated by the United States are rapidly collapsing. The United States disregarded without hesitation the Kabul regime it had looked after for tens of years and fled from Afghanistan without any agreement with its NATO allies that shared the "bloody fight" with itself. Such selfish and perfidious attitude of the United States increased frustration and distrust of its allies and vassal nations in the US commitment to security.
 It is a serious lesson taught by the Afghan incident that the collective security system chanted by the United States is no more than a mechanism for its own interests and the blind cow-tow to the US brings only shame and ruin. In the long run, the recent development serves as a decisive occasion in hastening the self-ruin of unipolar hegemonic structure, the old international order, established by the United States after the Second World War.
 Any country and nation on the globe does not want to live under the pressure of and domination by outsiders. It is the independent rights and common aspiration of all countries and nations to foster their strength and develop in their own way. The US domination system checking the independent development and forcing the Yankee view of value and order upon other countries and nations is at stake due to the struggle of the peoples of all countries to safeguard their culture, tradition and mode of development and the advance of the newly-emerging great powers.
 It is the law of development of history that imperialism falls into decay and ruin and the humanity aspires after socialism. The history makes its advance by the struggle of the popular masses demanding independence and justice in the 21st century, too, in the wake of the 20th century.
 The collapse of the imperialist domination system is an irresistible inevitability of history, the article stressed.

English Language Service, Voice of Korea
2021-Sept-17
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